Delphi-Begriffe

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Welcome Page: die Willkommensseite bietet eine schnelles Öffnen und Verwalten der Projekte und weiterer Funktionen, wie z.B. ein Newsbereich (RSS-Feed-Reader), welches früher als „Delphi Direct„-Menü existierte
Code-Editor:
Formular-Designer kurz Form-Designer: der Formular-Editor
LiveBindings:
Objektinspektor:
Struktur-Ansicht:
Toolbox / Tool-Palette: neues Hilfsfenster mit den VCL-Komponenten (im Form-Designer)
Toolmenü: alte Menüleiste mit den verfügbaren VCL-Komponenten
Projektverwaltung:
Code Insight:
Error Insight:
Help Insight:
Documentation Insight:
Code-Template: Code-Vorlagen

Compiler: übersetzt Quellcode in ausführbaren Binärcode
Linker: fügt die Einzelteile (z.B. kompilierte Units und Ressourcen) zu einem ausführbaren Programm (EXE/DLL) zusammen
Debugger: hilft bei der Überprüfung und Fehlersuche im Programm / schrittweise Codeausführung im Quellcode oder Binärcode/Assembler / beobachten und manipulieren von Speicher, Variablen, Programmausführung
Assembler: nativer „lesbarer“ Prozessor-Code / Inline Assembler ist direkt in Delphi-Quellcode enthalter Assembler-Code (einzelne Befehle oder ganze Prozeduren)
IDE: Integrated Development Environment ist die gemeinsame integrierte Entwicklungsumgebung aus Texteditor, Form-Designer, Compiler, Linker, Debugger usw. / Codename „Galileo
RAD: Rapid Application Development aka schnelle Anwendungsentwicklung / der integrierte Editor mit Debugger und die Zusammenfassung von Compiler und Linker
RAD Studio: kombinierte IDE für Delphi, C++ und Delphi.NET
RTL: Runtime Library ist die Laufzeitbibliothek, also eine Sammlung von Funktionen und Komponenten
CLR: Common Language Runtime / die RTL vom Delphi.NET
VCL: Visual Component Library / vorgefertigte Komponenten für Windows
LCL: die VCL von Lazarus, einer IDE für den Free Pascal Compiler (FPC)
FMX: FireMonkey ist die plattformunabhängige Komponentenbibliothek (ala VCL)
NonVCL: GUI-Entwicklung ohne Verwendung der VCL und meistens durch direkten Zugriff auf die WinAPI
WinAPI: das Windows Application Programming Interface ist die Schnittstelle zu den Funktionen von Windows / in Delphi existieren bereits einige Header-Übersetzungen aus den Dateien des Windows PSDK, wie z.B. die Unit Windows
SDK und PSDK: das Plattform Software Development Kit ist eine Sammlung von Werkzeugen, um Software für das jeweilige Zielsystem erstellen zu können, wie z.B. die C-Header-Dateien von Windows, mit Funktionsköpfen, Typen und Konstanten
OpenToolsAPI (OTA): Schnittstelle zur Delphi-IDE für Steuerung und Erweiterung
Third-Party: Third-Party Vendor (oder Developer, Component usw.), zu deutsch oft Dritthersteller übersetzt, aber korrekt eigentlich der Fremdhersteller, ist der Anbieter von Fremdkomponenten / Erstanbieter für unsere IDE wäre Embarcadero, die Zweitanbieter wären von ihm beauftragt und der Rest macht das „ungefragt“ von sich aus

ALGOL (Algorithmic Language) / Algol 60: Vorfahre von Pascal aus den 1960ern
Pascal: benannt nach dem Mathematiker Blaise Pascal / 1971 an der ETH Zürich als „einfache“ Lehrsprache eingeführt / lehnt sich stark an die menschliche Sprache (englisch) an und sollte die Lesbarkeit verbessern
Turbo Pascal: 1980 bis 1982 entwickelt / führe 1983 das OOP und die IDE ein
Object Pascal: objektorientierte Erweiterung des Pascal (OOP)
Delphi: neue IDE von Borland inkl. der VCL / Delphi war Anfangs nur der Codename für die geheime Entwicklung des Delphi 1 / ist eine Anspielung auf Oracle (die Datenbank), da man Delphi vorrangig strategisch auf Datenbanktools und Internetfähigkeiten auslegen wollte / als Name für das entgültige Produckt wurde zuletzt AppBuilder präferiert (daher versteckt er sich z.B. immernoch im Namen des IDE-Hauptfensters) / Kurz vor Veröffentlichung brachte Novell den “Visual AppBuilder“ raus und damit blieb es letztendlich bei Delphi. http://www.delphi-treff.de/ueber-delphi/das-produkt/warum-der-name-delphi/
Delphi Language: seit 2002 neuer Name der Pascal-Sprache / gemeinsamer Name mit der IDE und um den großen Unterschied zum ursprünglichen Pascal deutlich zu machen
C++Builder: delphi-kompatibler C++-Compiler von Borland
C# (C-Sharp): Programmiersprache für das .NET-Framework / von Microsoft entwickelt / basiert auf Konzepten von Java, C++, Haskell, C sowie Delphi
Delphi .NET: .NET-Variante des Delphi / durch Delphi Prism ersetzt
Delphi Prism: Neuauflage mit eigener Syntax, also unter Aufgabe der 100%igen Kompatibilität zu alten Delphi-Codes (von 2008 bis zur Einstellung 2014) / basiert auf Oxygen von RemObjects / nicht im RAD Studio, sondern ins Visual Studio integriert
Appmethod: seit 2014 neue Crossplatformentwicklungsumgebung mit Firemonkey und ohne VCL
Delphi for PHP später RAD PHP: IDE und Komponentensammlung (RTL und VCL) / komplett in PHP geschrieben, um delphi-ähnliche Programme in PHP zu erstellen

Niklaus Wirth: leitender Entwickler/Erfinder der Programmiersprachen Euler, Algol W, Modula, Modula-2, Oberon, Oberon-2, Oberon-07 und zusammen mit Kathleen Jensen unser Pascal
Anders Hejlsberg: entwicklte Turbo Pascal / Chefarchitekt von Delphi 1&2 / wechselte 1996 zu Microsoft und war für die Entwicklung von VBA (MS Office), C#, TypeScript und des .NET-Frameworks verantwortlich (drum ähnelt C# unserem Delphi)
Chuck Jazdzewski: Chefarchitekt 1996-2004 und ging dann ebenfalls zu Microsoft
Danny Thorpe: Chefarchitekt 2000-2005 / Architekt des Delphi-Compilers / einer derer, welche die Delphi-Sprache, die IDE und die VCL entwarfen / wechselte 2005 zu Google und 2006 ebenfalls zu Microsoft

Borland International: 1983 gegründet / 1989 Übernahme von Pascal und Entwicklung des Delphi / 1998 nach Jahrelangen Geldproblemen in Inprise (Integrating the Enterprise) umbenannt und Ausrichtung auf Großkunden, sowie die Konzentrierung auf Middleware statt Entwicklertools / 2001 wieder in Borland umbenannt (nach der Sanierung des Unternehmens) / 2009 von Microfocus aufgekauft und existiert nun nur noch als Marke „Borland“
DevCo später Developer Tools Group: Anfang 2006 von Borland abgespaltete IDE-Sparte, als Anfang für den Verkauf / ging in CodeGear über, als der Verkauf scheiterte
CodeGear: 100%ige Tochterfirma von Boland / Ende 2006 Übernahme der IDE-Sparte / sollte sich unabhängig und ausschließlich um die Weiterentwicklung des Delphi kümmern / existiert nur noch als Marke von Embarcadero
Embarcadero Technologies: aktueller Entwickler der Delphi-Entwicklungstools / kaufte 2008 CodeGear für 24,5 Mio. US$ / war ursprünglich Hersteller vieler Datenbank-Tools

​​.pas (pascal code / T V):
.dcu (delphi compiled unit / B N): kompilierte PAS inkl. der Symbolinfos
.map (error map / T): vollständige Zeileninformationen der Unit (Fehleradressen und Zeilennummern) / siehe {$D+}
.dcuil (delphi compiled unit intermediate language): die DCU vom .NET-Compiler
.dfm (delphi formular / S V): die Formularresource einer VCL-Form-Unit
.vlb (visual live-binding): Daten der LiveBindings
.vsf (VCL style file): Daten des VCL-Styles
.inc (include / T V): einbindbarer Code-Teil für {$INCLUDE …}
.int (interface / T V): nur der Interface-Teil einer PAS / wird oftmals als Dokumentation verwendet, wenn bei einer Fremdkomponente ausschließlich die DCU enthalten ist
.obj (object): kompilierte Objektressource ähnlich der .INC
.rc (resource code / T V): Quellcode/Daten für eine RES
.res (resource / R N): kompilierte Ressourcendatei
.dcr (dynamic component resource / R N): Resource für Design-Time (Komponentenicon)
.dpr (delphi project / T V): Projektquellcode
.dpk (delphi package / T V): Quellcode eines Packages
.dcp (delphi component package / B N): Package-Header-Infos einer BPL/ Symbol-Informationen für Compiler und Linker (z.B. enthaltene Funktionen, Klassen, Typen Konstanten usw.)
.dpc (delphi package collection): Sammlung/Zusammenfassung mehrerer Packages und weiterer Dateien, um sie einfacher verteilen zu können (distribute)
.dcpil (delphi compiled package intermediate language): DCP des Delphi.NET
.dproj (delphi project options / X ∀): projektbezogene Optionen und abhängige IDE-Einstellungen (früher .bdsproj .dof zzgl. .cfg)
.dproj.local (local delphi project options): benutzerspezifische Projektoptionen
.groupproj (project group / X ∀): Projektgruppe (früher .bdsgroup .bpg)
.dsk (desktop / T): gespeicherter Desktop des Projekts/Projektgruppe, wie z.B. die geöffneten Dateien
.todo (to-do list / T V): externe TO-DO-Liste des Projekts / intern ginge über {TODO: …}
.tvsconfig (together modeling configuration / X ∀): Modellierungskonfiguration
txvpck und txvcls (): Informationen zum Modellierungsdiagramm
.exe (executable / B N): kompilierte und ausführbare Anwendung / wurde vom Linker z.B. aus den DCU, DFM und RES zusammengesetzt
.rsm (remote debugging symbols): Debug-Infos (Win32, MacOS)
.dSYM (remote debugging symbols): Debug-Infos (iOS)
.tds (debugging symbols): Debug-Infos (Win32, MacOS)
.drc (delphi resource string): Liste der einkompilierten Resource-Strings
.dll (dynamic link library / B N): kompilierer ausführbarer Code, welcher in eine EXE geladen werden kann / .dylib in iOS und MacOS / .so in Android
.bpl (borland package library / B N): eine DLL mit zusätzlichen Features -> sharing des Speichermanagers, der RTTI und vorallem von Funktion, Typen, Variablen usw. (früher .dpl) / bpl*.dylib in iOS und MacOS / lib*.so in Android
.bpi (package import library):
.tlb (type library / B V): Typinfos einer COM- oder DCOM-Schnittstelle
.adt (audit settings / ∀): QA-Audit-Optionen
.mts (metric settings / ∀): QA-Metric-Optionen
.cbk (temporary compile backup): Backup vor dem Kompilieren, falls Delphi abstürzt
.identcache (temporary ident cache): Cache der Refactoring-Engine
__history (history directory): Backup der Dateienderungen (früher .~pas .~dfm usw.)
AndroidManifest.xml (android application manifest / X ∀): Application-Info, Security-Permissions und Version-Info (Android)
.info.plist (apple application information / X): Application-Info
.entitlements (apple application entitlement / X): Capabilities und Security-Permissions (iOS / MacOS)
ResourceRules.plist (apple application resource rule): Regeln für Dateien im Projekt-Bundle (iOS)
.style ():
.fsf (FireMonkey binary style file):
.nfn (): übersetzte Strings vom Translation-Manager
.tmx (): Daten des Translation Repository

Format: Text, XML, Stream (TReader/TWeiter), RSRC, Binary
Option: VCS, CS optional, VCS wenn ohNe Quellcode

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